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Forschungseinrichtungen für Experimentelle Medizin (FEM) – wissenschaftliche Forschungsdienstleistungen

Die Forschungseinrichtungen für Experimentelle Medizin (FEM) sind eine Forschungsdienstleistungseinrichtung innerhalb der Fakultät der CharitéUniversitätsmedizin Berlin. Sie umfassen mehrere Bereiche:

  • die zentrale Versuchtierzucht  und -haltung (ZH),
  • die Organisation des internen Tiertransports und
  • Tierimport und -export, den Tierschutz,
  • den tierärztlichen Dienst,
  • die Verantwortlichkeiten im Rahmen der ZH und Gentechnik,
  • den (Groß-)Tier-OP,
  • das Labor transgenen Techniken und
  • die Aus-, Fort- und Weiterbildung im Bereich der Versuchstierkunde und des Tierschutzes.

Neben Charité-Nutzern aus dem Klinik- und Forschungsbereich können die Leistungsbereiche der FEM auch von externen Nutzern wie anderen Universitäten und Firmen in begrenztem Umfang genutzt werden.

Was ist experimentelle Medizin?

Unter experimenteller Medizin verstehen wir alle wissenschaftlichen Anstrengungen, die sich mit dem Verstehen biologischer Systeme, der Entstehung von Krankheiten und der Entwicklung neuer präventiver, diagnostischer und therapeutischer Ansätze für die Bekämpfung von Krankheiten bei Mensch und Tier und dem Transfer dieser Erkenntnisse in die klinische Praxis beschäftigen. Wenn für diesen Zweck die Verwendung von Tieren unerlässlich ist, damit z.B. zum Schutz von Patientinnen und Patienten die Sicherheit von Behandlungen und Eingriffen überprüft werden muss, hat dies streng nach den rechtlichen Vorgaben, auf dem Stand der Wissenschaft und mit einem Maximum an Tierwohl zu erfolgen. Dieses Ziel unterstützen die Forschungseinrichtungen für Experimentelle Medizin (FEM) in ihrer täglichen Arbeit.

Transgene Technologien

Die Ziele der Transgenen Technologien sind folgendermaßen definiert:

  • Herstellung genetisch veränderter Maus- und Rattenmodelle durch gerichtete und ungerichtete Mutagenese, mit Hilfe unterschiedlicher Werkzeuge wie z.B. CrispR Cas9 oder TALEN in Zygoten oder embryonalen Stammzellen
  • Kryokonservierung und die Sanierung vorhandener Linien
  • Import bereits vorhandener Linien über den Import lebender Tiere bzw. kryokonservierten Materials (Spermien, Embryonen)